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- Chancen und Probleme
- Eine Fallstudie
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- Hintergrund
- Fallbeispiel – KorAx
- Ergebnisse
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- Manager eines kleinen bis mittleren Unternehmens sucht integrierte
Dokumenten/Übersetzungsmanagementlösung
- Messebesuch
- SAP (EDV Leiter verbietet aber jede weiter Verzögerung durch neue
Features) – ORACLE – Features (2000-10.000 € pro Feature)- XML –
Fax/Scan Integration … tolle neue Features in der nächsten Version
(geheim …)
- Was ich aber haben wollte ist ein einfaches System um meine Dokumente in
10 Sprachen (mit China, Japan, Arabisch) verwalten und produzieren …
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- Bei vielen Dokumenten ändert sich von einer Version zur nächsten nur 5 –
20 % des Inhalts
- Softwaredokumentation
- Gesetzestexte
- Benutzermanuale
- Autoindustrie, Telekommunikation ...
- Gilt natürlich nicht für literarische Werke
- Bsp: Softwarelokaliserung
- Betriebssystem Unix – Manuale
- ~ 1000 – 2000 SGML Dateien
- Etwa 10 – 1000 Segmente pro Datei
- Insgesamt etwa 200.000 Segmente
- ~ 5 – 10 % Änderungen
- Tw. minimal, etwa Versionsnummern, Monatsnamen, Umgruppierungen
- Konsistenz
- Änderungsmanagement
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- KorAx ist einer der
weltweitführenden
SetTop-Boxenhersteller aus Korea
- Ausgangslage
- ~ 100 mehrsprachige Manuale pro Jahr
- In unterschiedlichsten Formaten – RTF etc.
- 3 Redakteure
- FIGS, Asiatische Sprachen, Farsi, Arabisch (BIDI)
- Produktion/Übersetzung aus dem Englischen
- ~ 500.000 $ Übersetzungskosten
- ~ 100.000 $ DTP Kosten (ohne Druck)
- KorAx Management war dies zu teuer
- Suche nach Einsparpotential
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- Einheitliches Dokumentenformat
- Publizieren
- Einfaches Editieren - so wie gewohnt mit WinWord
- PDF Ausgabe / HTML (ggf. für Website)
- Redakteur sollte Produktion selbst anstoßen können (Master)
- Übersetzungsprozess automatisieren
- Aus Koreanisch heraus produzieren
- Übersetzer sollen leicht einzubinden sein
- Abhängigkeit von Übersetzungsdienstleistern reduzieren
- Vereinfachtes Dokumentenmanagement
- > 50 % Kostenersparnis
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- Analyse
- Synthese
- Implementierung
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- Dokumentenformat
- WinWord, MIF, diverse andere Formate
- Tw. sprachspezifisch kodiert
- Produktion aufwändig durch Vielfalt der Formate
- Übersetzungsdatenbanken
- Alle Übersetzungen wurden von einem externen Übersetzungsdienstleister
erbracht, der auch die Übersetzungsdatenbanken in „seinem Besitz hat
und als seinen Besitz betrachtet“
- Übersetzungs-System des Dienstleisters kann nicht aus Koreanisch heraus
übersetzen
- Qualität der Datenbankeninhalt sehr unterschiedlich
- Übersetzungsprozess an einem Anbieter gekoppelt
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- Umstellung auf XML
- Konvertieren aller Dokumente nach XML
- Muss konsequent durchgeführt werden
- Bearbeitung mit XML Editor mit Stylesheets
- Umstellung auf ein Übersetzungssystem
- Intern zu verwenden – Server-Lösung
- Konvertierung der externen Übersetzungsdatenbank nach Standard
- Aus Koreanisch heraus verwendbar
- Von verschiedenen Unternehmensteilen verwendbar
- Übersetzer arbeiten nicht mehr im/mit Originaldokument, sondern mit
einem XML (XLIFF) Lokalisierungsstandard
- Publizieren nach PDF
- Auch nach HTML, Text, RTF …
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- Analyse der vorhandenen Dokumentenstruktur and Datenbanken
- Semantische Struktur der Dokumente
- Notwendige Formatunterstützung
- Abbildung der Dokumente nach XML
- DTD-Entwurf
- Untermenge von DocBook verwendet -> DocTrans DTD
- Konvertierung der bestehenden Dokumente nach DocTrans XML
- Manuell und wenn möglich mit Konvertierungswerkzeug
- Installation eines Übersetzungssystems
- Konvertierung der externen Datenbanken
- Beinhaltet einfaches Dokumentenmanagementsystem
- Änderungen in Übersetzungen werden automatisch in DB übernommen
- Verschiedene Editoren
- Installation einer einfachen Publishing-Strecke
- Von Redakteuren zu steuern
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- Dokumente werden über eine webbasierte Oberfläche verwaltet
- XML Editor
- Zur Erstellung/Bearbeitung der Dokumente
- Open Source (Xerces, Xerlin, iText …)
- Verwendet DocTrans DTD
- Publisher zur Ausgabe-Generierung
- Open Source (FOP, Batik, JDOM, Xalan, …)
- Für PDF optimiert
- Kann vom Redakteur bedient werden
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- TM („Übersetzungsgedächtnis“)
- MySQL – relationale DB
- TMX – XML Standard für TMs
- ähnlichkeitsbasierte Übersetzung
- Web basiert
- Alignierungswerkzeug
- Zur Erstellung von TMX Datenbanken
- Editor
- Übersetzungseditor
- Terminologiewerkzeug
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- Ausgabe tw. nicht so möglich wie vorher
- Fehler/mangelnde Unterstützung in FOP (Open Source)
- Konvertierung der Ausgangsdaten zu umständlich bzw. unmöglich
- Mangelnde Kooperation
- Redakteure – Arbeitsplatzverlust / keine Überstunden
- Übersetzungsdienstleister – verliert Einfluss durch Verwendung von
Standards; will TM Daten behalten
- Ggf. völlig überflüssig, da mit Übersetzer direkt gearbeitet werden
kann
- DTP-Abteilung/Dienstleister: wird überflüssig
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- Dokumente leicht mit verschiedenen Werkzeugen lesbar / verarbeitbar
- Verwendung von XML Standards
- Auf unterschiedliche OS übertragbar (Linux)
- Beliebige Weiter/Wiederverwendbarkeit der Dokumente
- Verwendung in anderen Anwendungsbereichen
- Redakteure konzentrieren sich auf den Text, nicht die
Produktionsschritte
- Übersetzungs-/DTP Dienstleisterunabhängigkeit
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- Eine Einsparung von > 50 % ist machbar
- Bei begrenzbaren Systemkosten
- Umstellung muss konsequent erfolgen
- Management muss die Umstellung vorantreiben
- Durchsetzung gegenüber externen Zulieferern
- Zeit investieren
- Redakteure müssen vom Vorteil der Produktionsmethode überzeugt sein
- Ev. Einschränkung in der Ausgabe hinnehmen
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