Maximale Belichtungszeit für Astrofotos

Diese App schätzt die maximale Einzelbelichtungszeit für drei Fälle: ohne Nachführung, nachgeführt unguided und nachgeführt guided. Berücksichtigt werden Brennweite, Pixelgröße, Deklination, Polfehler und ein zusätzlicher Restfehler der Montierung bzw. des Guidings. Für Smart Scopes wird die passende Kamera automatisch gesetzt.

Setup und Annahmen

Apertur und Brennweite kommen aus deiner Konfiguration.
Manuell wählbar. Bei Smart Scopes automatisch auf den fest verbauten Sensor gesetzt.
Kann manuell überschrieben werden.
Kann manuell überschrieben werden.
Wählt, welche Driftformel verwendet wird.
Typisch z. B. 1′ bis 5′. Relevant bei nachgeführter Montierung.
0° = Himmelsäquator, 60° = entspannter.
Zusätzlicher Restfehler der Montierung; wird mit dem Polfehler kombiniert.
0,5 px streng, 1,0 px tolerant.
Maximale Einzelbelichtung
Abbildungsmaßstab
Bogensekunden pro Pixel
Wirksame Drift
gesamt pro Minute
Hinweis: Das ist eine theoretische Abschätzung. Je nach Betriebsart wird entweder die volle Himmelsbewegung, die Restdrift aus Polfehler plus Trackingfehler oder beim Guided-Betrieb nur ein eingegebener Restfehler berechnet. Feldrotation bei Guided-Aufnahmen durch Polfehler ist hier noch nicht exakt modelliert, weil dafür zusätzliche Angaben wie Stundenwinkel und Bildradius nötig wären.

Ergebnis im Detail

Optik: – Sensor: –
f = – Pixel = – Modus = –
Dekl. = – Polfehler = – Restfehler = –

Vergleichstabelle

Kurzinterpretation

  • Längere Brennweite reduziert die tolerierbare Belichtungszeit nahezu proportional.
  • Kleinere Pixel machen das Setup empfindlicher, weil der Abbildungsmaßstab feiner wird.
  • Objekte nahe 0° Deklination sind am kritischsten; bei hohen Deklinationen wird die Drift kleiner.
  • Ohne Nachführung liegt die Grenze oft schon unter einer Sekunde.
  • Bei unguided Nachführung zählen vor allem Polfehler und periodischer Fehler.
  • Bei guided Nachführung ist die lineare Drift oft klein; Feldrotation durch Polfehler bleibt aber ein separates Thema.